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Heraklit von Ephesos: In Widersprüchen leben I

mit Karl-Martin Dietz || online

Anmeldeschluss

10. März. Anmeldung über das Onlineformular unten. Die Plätze sind coronabedingt begrenzt.

SCHLAGLICHT mit

Die Zeit um 500 vor Christus ist für die Entwicklung des europäischen Denkens von besonderer Bedeutung. So trennt Parmenides von Elea strikt zwischen Sein und Nichtsein. Das Sein ist nur dem Denken zugänglich. Alles andere ist Schein und unterliegt dem „Meinen”. Das ist der Anfang eines Dualismus in der Geistesgeschichte. Sein Zeitgenosse Heraklit sieht das anders: Auch er unterscheidet strikt zwsichen dem „immer seienden“ Logos und der Dingwelt, die dem Werden und Vergehen unterliegt. Aber die Dingwelt ist nicht das ganz Andere, sondern steht mit dem Logos in einer „verborgenen” Verbindung

Der Logos wirkt als das Eine, Umfassende, Gemeinsame. Die „Dinge“ hingegen zeigen sich als vereinzelt, disparat und widersprüchlich. Inwiefern sind die „Widersprüche“, auf die wir täglich stoßen, geeignet, den Logos durchscheinen zu lassen? - Das ist, auch vor dem Hintergrund der seitherigen Geistesgeschichte, eine herausfordernde Frage.

Wir werden durch Lektüre einzelner Fragmente Heraklits versuchen, diese Art des Denkens zu verstehen.

Vorwissen ist nicht erforderlich. Die Textgrundlagen werden zur Verfügung gestellt.

Die Abende bauen inhaltlich aufeinander auf.

Informationen

Cover für eine hybride Veranstaltung

Art der Veranstaltung: Der SCHLAGLICHT-Abend wird als Onlineveranstaltung angeboten. Mittels BigBlueButton (Open Source) werden alle Teilnehmer miteinander verbunden sein.
 
Kostenbeitrag: Höhe nach eigener Einschätzung (Überweisung oder bar vor Ort). Studierende frei.

Alle weiteren Informationen folgen mit der Anmeldebestätigung.

 

 

 

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