Hardenberg Institut
F R I E D R I C H V O N H A R D E N B E R G I N S T I T U T
F Ü R K U L T U R W I S S E N S C H A F T E N

H E I D E L B E R G


Freitag, 05. - Sonntag, 07. Juli 2013

Wochenendseminar mit Karl-Martin Dietz in Torcegno

Seminar (in italienischer Sprache) zum "Ursprung der Freiheit" (Arbeitstitel)

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Das Institut


"Die höchste Aufgabe der Bildung ist, sich seines transzendentalen Selbst zu bemächtigen,
das Ich seines Ich's zugleich zu sein.
Um so weniger befremdlich ist der Mangel an vollständigem Sinn und Verstand für Andere.
Ohne vollendetes Selbstverständnis wird man nie andere wahrhaft verstehen lernen."

Friedrich von Hardenberg (Novalis), Blüthenstaub-Fragment 28.

 

Vor über 30 Jahren fanden sich Studenten und jüngere Wissenschaftler aus den Geisteswissenschaften zu einer Initiative zusammen, die 1978 zur Gründung des Friedrich von Hardenberg Instituts durch Thomas Kracht und Karl-Martin Dietz in Heidelberg führte.
Sie hatten den Eindruck, dass durch das Studium der Anthroposophie Anregungen zur Arbeit in den Kulturwissenschaften gefunden werden könnte. Die Bemühung um das Werk Rudolf Steiners ist darum von Anfang an eine Grundlage der Arbeit am Hardenberg Institut ebenso wie die Forschungsarbeit in den Fachdisziplinen.

Die Arbeit des Hardenberg Instituts findet nicht nur in Heidelberg statt; sie lebt maßgeblich vom Austausch mit vielen verschiedenen Menschen, die in den unterschiedlichsten Berufen und Lebensfeldern tätig sind.

Zwei Themen seien hervorgehoben, die sich dabei bis heute durch alle Arbeitsbereiche hindurchziehen:

  1. Die Individualität des Menschen und ihre Entwicklung vom klassischen Altertum bis zur heutigen Zeit
  2. Die Situation des Denkens heute, seine Entwicklung in der Menschheitsgeschichte und die Möglichkeiten einer zeitgemäßen Schulung

Die Vertiefung dieser Fragen scheint uns um so dringlicher, je mehr die einzelnen Mitarbeiter praktisch tätig werden.